Prepaidguthaben kostenfrei: Was ist dran?

Prepaidguthaben kostenfrei: Was ist dran? – Was ist dran an den Versprechungen mancher Seiten, man könnte problemlos 10, 15 oder 20 Euro Prepaidguthaben kostenlos bekommen? Einige Seiten im Internet werben mit diesem Angebot und versprechen, dass keinerlei Kosten auf den Nutzer zukommen. Aber nicht immer ist man sich sicher, dass die Angebote wirklich seriös sind. Sollte man darauf eingehen?

Im schlimmsten Fall: Abzockseiten

Oft sind die Seiten reine Abzocke: Man gibt seine persönlich Daten an, im schlimmsten Fall sogar noch sensible Bankdaten, und sieht dann doch nie etwas von irgendwelchem Geld. Davon gibt es leider nach wie vor genug im Internet und man kann in der Regel recht einfach erkennen, ob eine solche Seite ein Fake ist oder echt. Hat das Angebot ein Impressum und einen deutschen Ansprechpartner, ist es oft einen reguläre Seite. Fehlt das Impressum und gibt es keinen deutschen Ansprechparter, sollte man lieber die Finger davon lassen. Gleiches gilt, wenn die Webseite viele Rechtschreibfehler enthält. Man kann oft auch direkt in Facebook prüfen, ob die Seite das hält was sie verspricht. So schreiben Nutzer bei einer bekannten gratis Prepaidguthaben Seite auf FB:

Das ist doch ein Fake hab schon so oft probiert und kann mich aber nicht mal da anmelden

und

Ich habe mich auf der Seite angemeldet leider bekam ich keine SMS.

Auch in solchen Fällen sollte man eher von der Webseite Abstand nehmen.

Guthaben gegen Gegenleistung

Andere Seiten wollen für das kostenlose Prepaidguthaben eine Gegenleistung, die auf den ersten Blick vielleicht gering erscheint: Beispielsweise soll man von verschiedenen Anbietern kostenlose Prepaidkarten bestellen, danach erhält man als Dank das Guthaben. Aber auch hier ist das Guthaben nicht ganz so kostenlos, wie man vielleicht denkt: Denn vorher hat man seine Personendaten bei der Bestellung der Freikarten an ein gutes Dutzend Firmen abgetreten, die damit ihr Marketing vorantreiben, und muss sie natürlich auch der Angebotsseite verraten, um dann das versprochene Geld zu bekommen. Man zahlt dann zwar keine Gebühr für die Aufladung aber muss eine andere Gegenleistung erbringen – wirklich kostenfrei ist diese Form des Guthabens damit also auch nicht.

Im besten Fall bekommt man danach nur hin und wieder Werbung per SMS. Noch schlimmer kann es werden, wenn Bank- oder Personendaten sogar an andere Firmen weitergereicht werden. Daher sollte man im Zweifelsfall besser die Finger von solchen Seiten lassen. Wer das kostenfreie Guthaben aber unbedingt abstauben will, muss sich bewusst sein, dass er kaum beeinflussen kann, an wen die Seiten Name, Adresse und Telefonnummer weiterreichen.

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Von | 2018-06-26T08:18:02+00:00 Juni 26th, 2018|Allgemein|0 Kommentare

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